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Bald ist es Oktoberfestzeit und das nicht nur in München. Am 22. September wird eines der größten Volksfeste seine Pforten öffnen, um dann 16 Tage lang zum Rummelvergnügen einzuladen.
Obwohl man im Gegensatz zum Münchner Oktoberfest zum Großteil auf einheimische Besucher trifft, besuchen alljährlich ca. 1,2 Mio. Besucher die am Festplatz Am Hagen in Straubing stattfindende Veranstaltung. Parallel zum Gäubodenvolksfest läuft seit Mitte des 20. Jahrhunderts die Ostbayernschau, die mit jährlich 400.000 Besuchern zu den bedeutendsten und erfolgreichsten Verbraucherausstellungen Bayerns zählt. 

Der Name leitet sich vom Gäuboden ab, einem geografisch nur grob definierten Gebiet, in dessen Zentrum sich Straubing befindet. Beim Gäubodenvolkfest gibt es keine Tradition für einen Fassanstich, wie dies bei vielen anderen Volksfesten üblich ist. Das Gäubodenvolksfest startet am ersten Tag (immer Freitag) abends mit der sogenannten Bierprobe und dem Auszug zur Festwiese. Die offizielle Eröffnung des Gäubodenvolksfestes und der damit verbundenen Ostbayernschau findet am darauffolgenden Samstagvormittag statt. Die Eröffnung findet abwechselnd in einem der großen Festzelte statt. Dazu ist immer ein Vertreter der Bundesregierung oder der bayerischen Staatsregierung als Festredner geladen. Nach einem Eklat im Jahr 2004, bei dem der damalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin seinen Auftritt kurzfristig absagte, haben die Veranstalter jedoch beschlossen nur noch Vertreter der bayerischen Staatsregierung zu laden. Eine Besonderheit stellte die Rede von Wolfgang A. Herrmann, Präsident der TU München, im Jahr 2008 dar, der als erster „Nicht-Politiker“ die Eröffnung vornahm. Weitere Festredner sind der Oberbürgermeister der Stadt Straubing und der Landrat des Landkreises Straubing-Bogen. Das Gäubodenvolksfest wird somit jeweils zweimal eröffnet, zunächst inoffiziell am Freitag und dann noch einmal offiziell am Samstag.
Im Oktoberfestzelt wird das speziell für diese Veranstaltung gebraute Festbier, deftiges Essen und zünftige Musik (bei freiem Eintritt) geboten. Auf dem Festplatz sorgen ca. 50 Schaustellergeschäfte für Abwechslung auf den Karussells, an den Imbiss- und Mandelbuden sowie vielen Spielgeräten. Die Mischung aus Tradition und Moderne macht den Reiz des Erfurter Oktoberfes­tes mit seinen fast 600 laufenden Metern Schaustellerunterhaltung aus.
Als besonderes Bonbon findet jeweils mittwochs der Familientag mit deutlich reduzierten Preisen statt.
Offiziell eröffnet wird das Erfurter Oktoberfest 2012 am Samstag, dem 22. September, um 18 Uhr mit dem Festbieranstich durch den Oberbürgermeister im Festzelt. Zuvor fahren die Schaustellervertreter und der Eigentümer der Braugold Brauerei mit Kutschen und einem prächtigen historischen Brauereiwagen durch die Stadt Erfurt zum Domplatz.
Aber bereits ab 14 Uhr drehen sich die Karussells auf dem Domplatz und es liegt der Duft von frisch gebrannten Mandeln und Bratwurst in der Luft.
Wart ihr schon mal an einem solchen Fest? Ihr müsstet es nicht verpassen!



 


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